Steady-State Economy

Steady-State Economy (SSE), wirtschaften ohne quantitatives Wachstum aber mit qualitativem Wachstum. Kernpunkt dieses Ansatzes ist es, die Materialflüsse in der Wirtschaft zu beschränken; die Perspektive wechseln und Produktionskosten als Erhaltungskosten verstehen . SSE hat nichts mit Stillstand zu tun, vielmehr handelt es sich um eine fortlaufende Transformation - eben um qualitatives Wachstum.

Hergeleitet kann die SSE vom dem “Grundsystem Erde” werden. Die Erde ist in einem stabilen Zustand - in einem Fließgleichgewicht. Die Stoffströme auf unserer Erde und im Austausch mit dem Weltall laufen immer auf “Null” hinaus und dennoch gibt und gab es auf der Erde eine Entwicklung. Von der Verschiebung der Kontinente, über das Kommen und Gehen der Dinosaurier, bis hin zur Genese des Menschen.

Prof. Herman Daly (former senior econimist der Weltbank) schreibt zu diesem Thema: “Regardless of whether it will be hard or easy we have to attempt a SSE because we cannot continue growing, and in fact so-called “economic” growth already has become uneconomic. The growth economy is failing. In other words, the quantitative expansion of the economic subsystem increases environmental and social costs faster than production benefits, making us poorer not richer, at least in high consumption countries. Given the laws of diminishing marginal utility and increasing marginal costs this should not have been unexpected. And even new technology sometimes makes it worse.”

Wie ein Übergang zur SSE funktionieren kann ist unklar. Ebenso unsicher ist, wie eine SSE im Detail aussehen kann. Für mich ist es klar, dass dieser Übergang nur unter Zwang passieren wird. Ökologische und soziale Probleme werden “uns” irgendwann dazu bewegen, das ständige Wachstum in Frage zu stellen und an Alternativen zu denken.

Der ganze Artikel von Prof. Daly ist hier nachlesbar.

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